Sonnenhell - Seelizin
Licht als Überlebensmittel
Licht ist ein seltsamer Stoff
Gedanken zu diesem Buch und zum Licht von Dipl. Ing. Udo Sperlich
„Menschen sind, dass sie Freude haben" - so steht es in den Heiligen Schriften. Aber das ist so eine Sache mit der Freude. Allzu oft haben wir sie meistens nicht. Der Grund dafür sind verschiedene Bedingungen, die zu erfüllen sind, damit wir uns freuen können:
Licht ist aus unserem Leben nicht wegzudenken. Es wird bereits in der Schöpfungsgeschichte als Grundstoff des Lebens erwähnt, und es begleitet uns durch unser ganzes Leben. Ohne Sonnenlicht hört das Leben auf zu existieren. Es ist ein in jeder Hinsicht erstaunlicher Stoff und eines der wenigen physikalischen Phänomene, das von der Wissenschaft in seiner vollen Polarität erkannt wird, denn es ist sowohl Welle, als auch Korpuskel (Teilchen) zugleich. Die Lichtteilchen werden Photonen genannt. Wenn diese Teilchen in einem biologischen System entstanden sind, nennt man sie Biophotonen.
Die Sonne liefert uns also das zum Leben unerlässliche Licht und unsere Lebensenergie. Das klingt selbstverständlich, und ich sehe Sie, die Sie das hier lesen, freundlich nicken. Aber wissen wir wirklich was es bedeutet, ohne Licht zu leben? Menschen, die in einem Experiment für drei Wochen die Augen verbunden bekamen und ohne weitere Einschränkungen im Bett lagen, brachen kraftlos zusammen, als sie dann nach Ablauf der Zeit aufgefordert wurden, ohne Augenbinde aufzustehen. In der Kontroll- gruppe, die ebenfalls ohne weitere Einschränkungen im Bett blieb, aber dabei sehen konnte, kam das nicht vor.
Eigentlich steht die Sonne über dem Äquator, aber sie beschreibt dort infolge des Taumelns der Erde, eine Sinuswelle. So steht sie je nach Jahreszeit bis zu 2300 Km nördlich (nördlicher Wendekreis) und 2300 Km südlich (südlicher Wendekreis) des Äquators. In diesem Bereich, der ein Band von 4600 Km rund um die Erde beschreibt, leben die meisten Menschen. Das hat natürliche Gründe, denn in diesem Bereich hat die Sonne die meiste Kraft und gibt den dort lebenden Menschen ausreichend Licht, Energie und Wärme. Hier bei uns im Norden auf dem fünfzigsten Breitengrad, herrscht, verglichen mit der Menge an Licht am Äquator, pure Finsternis und Kälte. Und da sind wir in Europa noch verhältnismäßig gut dran, denn wir haben trotz aller sonstigen Einschränkungen lebenswerte Temperaturen.
Das liegt am Golfstrom, der unsere „Heizung" in der Nordsee ist. Deshalb leben hier als absolute Ausnahme bis zu 220.000 Menschen pro Quadratkilometer. Auf dem Rest des fünfzigsten Breitengrades leben rund um die Erde nur ca. 3 - 5 Menschen. Dort ist es nämlich zu kalt. Die Sonne hat dort wegen der zu geringen Einstrahlungszeit und -Intensität nicht genug Kraft, um die Erde zu erwärmen. Das trifft auch für uns zu, denn auch bei uns ist die Sonneneinwirkung zu gering und das Leben hier nur aufgrund der beschriebenen Auswirkungen des Golfstromes möglich.
Licht ist ein seltsamer Stoff. Kaum jemand weiß, dass wir in unseren Zellen permanent Licht produzieren, genauer gesagt Biophotonen. Photonen haben die Eigenschaft, Informationen zu transportieren. Sie sind ausgezeichnete Speichermedien. Laut Professor Fritz Albert Popp hat ein Photon die Speicherfähigkeit von ca. zehn menschlichen Gehirnen. Diese Eigenschaft machen sich unsere Zellen zunutze, wenn sie neugeborene, also sich gerade geteilte Zellen, informieren. Eine „neugeborene" Zelle braucht diese Informationen von den umliegenden Zellen, damit sie ihre Spezialisierung kennt. Erst wenn sie von einem informierten Photon „getroffen" wird, kann sie ihre Arbeit beginnen.
Mit zunehmendem Alter verlieren unsere Zellen die Eigenschaft, Photonen zu produzieren. Es werden dann immer weniger neue Zellen informiert. Am Ende sterben wir dann an Organversagen oder Ähnlichem, weil nur noch sehr wenig Zellen ihre Arbeit tun können und der eigentlich frische Rest sozusagen zu Platzhaltern degradiert ist.
Hellsichtige Menschen, die den Energievorrat von Menschen wahrnehmen können, also das, was wir hierzulande auch als Lichtkörper oder Aura bezeichnen, berichten Übereinstimmend, dass wir in Mitteleuropa einen Energievorrat von höchstens 30 cm haben. Im Winter sind es maximal 10 cm. Ganz anders bei den Menschen in der Nähe des Äquators, die einen Lichtkörper in der Größe von acht bis zwölf Metern Radius besitzen!
Da sowohl das Licht als auch unsere Lebensenergie aus der Sonne kommen, kann man daraus schließen, dass wir in einem eklatanten Mangel an Licht leben. Und das macht sich vor allem im Winter verstärkt bemerkbar. Der regelmäßige Zusammenbruch unseres Immunsystems mit der Folge von Erkältungskrankheiten und Virusinfektionen, die Winterdepressionen und andere körperliche Beeinträchtigungen sowie allgemeines Unwohlsein, Lustlosigkeit und Energiemangel sind nur einige Folgen des Lichtmangels.
Der Mensch ist so konstruiert, dass wir in unserer Mitte leben und an das göttliche Bewusstsein angeschlossen sind. In Mitteleuropa ist aber kaum einer in seiner Mitte, geschweige denn an das göttliche Bewusstsein angeschlossen. Der Grund dafür ist/ dass die Voraussetzungen (siehe oben) fehlen: Es ist nicht genug Licht vorhanden.
Wir Menschen machen uns unsere Realität selbst. Dazu brauchen wir im mentalen Bereich das Denken, Fühlen, Wollen und Glauben. Das funktioniert ganz automatisch und ist Bestandteil des Menschseins -vorausgesetzt wir haben genug Sonnenlicht und Lebensenergie. Da, wie wir gesehen haben, dieses hier bei uns auf dem fünfzigsten Breitengrad nicht der Fall ist/ hat das Folgen: Wir sind sozusagen im Denken stecken geblieben. Fühlen, Wollen und Glauben sind unterentwickelt. Chaos entsteht, wenn man ein System sich selbst überlässt - Ordnung bedarf der ständigen Aufmerksamkeit. Ein gesunder Körper und Geist sind zur Ausnahme geworden. Ziele und Wünsche oft nur mit großer Anstrengung realisierbar. Unsere Schöpferkraft macht nur noch einen Bruchteil ihres möglichen Potenzials aus.
Licht kann aber auch als Information gesammelt und ähnlich wie ein homöopathisches Mittel verabreicht werden. Dieser Aspekt des Lichtes, der wohl einer der interessantesten überhaupt ist, lässt sich therapeutisch zu ganzheitlichen Heilzwecken verwenden. Geben wir eine solche Lichtinformation in ein biologisches System, atmet es spürbar auf. Alles geht besser. Die gesamte Gefühlslage erhellt sich, Freude kommt wieder auf, Heilung findet statt, ein positives Lebensgefühl stellt sich ein. Der Mensch strahlt Hoffnung und Zuversicht aus. Irgendwie läuft dann alles wieder viel besser.
Keiner hat dies so gut erkannt wie Karl Lutschitsch, keiner nutzt diesen Lichteffekt so konsequent wie er. In dem vorliegenden Werk lässt sich aus jeder Zeile entnehmen, wie sehr er diese Materie durchdrungen hat und wie inspiriert er damit umgeht. Karl, wir möchten mehr von deinem Wissen erfahren, möchten, dass du es weiterhin mit uns teilst!
Udo Sperlich